Kirmes

Karten-Lotterie beim Spaß-Kick der Ortsvereine

Fußballturnier zur 90-Jahr-Feier des SV Hildburg

Alle fünf Jahre wird in Elkenroth ein Fußballturnier der Ortsvereine ausgespielt. So auch beim 90-Jahr-Fest des Sportvereins Hildburg. Diesmal stand das Volksfest ganz im Zeichen des SV Hildburg Elkenroth, der vor 90 Jahren gegründet wurde. MVH_spiel

Für eine besondere Einlage bei dem Turnier am Samstag, dem 31.07.2010, sorgte dabei Schiedsrichter Günter Hüsch. Er führte kurzerhand eine „Karten-Lotterie“ ein. Fiel ein Spieler mit einer Aktion unangenehm auf, musste er aus mehreren verdeckten Karten Hüschs ziehen. Zog er grün, passierte nichts. Zog er gelb, war der Spieler verwarnt. Beim roten Karton ging es für zwei Minuten vom Platz.

Diese „Ehre“ wurde schließlich Benno Mockenhaupt von der Mannschaft des Musikvereins zuteil, der am Abend allerdings bereits wieder beim Kommers des SV Hildburg im Kirmeszelt als Sänger glänzte. Beim Turnier konnte sich schließlich die Traditionself des SV Hildburg durchsetzen.

SiegerehrungAuf Rang zw ei landete der Jungmännerverein, dritter wurde die Freiwillige Feuerwehr Elkenroth-Nauroth. Jeder spielte gegen jeden, zehn Min uten dauerte eine Partie beim Spiel „Sechs gegen Sechs“. Im Festzelt wurden schließlich am Abend im Rahmen des Festkommerses die Mannschaften geehrt.

55788827_5736Dabei nahm die erste Mannschaft des Musikvereins Harmonie den Fairness-Pokal entgegen – sie hatte alle sechs Partien verloren. „Sie haben nach jeder Niederlage Protest eingelegt. Wir waren der Meinung, dass muss mit dem Fairness-Pokal belohnt werden“, scherzte Hildburg-Vorsitzender Lothar Mockenhaupt. Der Rudi-Kaiser-Gedächtnispokal ging an die Mannschaft des Roten Kreuzes.

Quelle: www.rhein-zeitung.de

 

Elkenroth feierte mit SV Hildburg

90 Jahre Sportverein – Kommers am Kirmessamstag – Bronzene Ehrennadeln des Fußballverbandes Rheinland vergeben

Bei der Elkenrother Kirmes drehte sich in diesem Jahr alles um das 90-jährige Geburtstagskind, den SV Hildburg.

35737a939ff1f05a63a1e0f2bc067256_fotoElkenroth. Zum 33. Mal feierten die Elkenrother Ortsvereine am Wochenende gemeinsam ihre Kirmes. Diesmal stand das Volksfest ganz im Zeichen des Sportvereins (SV) Hildburg Elkenroth, der vor 90 Jahren gegründet wurde. Am Samstagabend gab es den obligatorischen Kommers im Festzelt.

Bürgermeister Konrad Schwan überbrachte die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Gebhardshain:„Der SV Hildburg ist ein wichtiger Träger des sportlichen Geschehens in Elkenroth und in der Verbandsgemeinde.“ Positiv merkte er an, dass der SV Hildburg auf die Zukunft ausgerichtet sei. Denn die Angebote von Sportvereinen müssten aufgrund der Alterung der Gesellschaft in den kommenden Jahren angepasst werden. Schwan: „Ich hoffe, dass noch viele Leute den Weg in euren Verein finden.“

Ortsbürgermeister Peter Schwan bezeichnete den SV Hildburg als eine unverzichtbare Institution. Fast jeder fünfte Einwohner aus Elkenroth gehöre dem SV Hildburg an – alle Gesellschafts- und Altersschichten seien vertreten. Und noch einen positiven Aspekt hob er hervor: „Wer Sport treibt, lernt Spielregeln zu akzeptieren.“ Im Namen der Ortsvereine überbrachte Rosmarie Mockenhaupt Grüße an den SV Hildburg und wünschte viele sportliche Erfolge für die Zukunft. Zudem gab es von benachbarten Sportvereinen Glückwünsche. Auch der Moderator des Abends, Pfarrer Ulrich Bals, gratulierte: „Ich bin froh, dass ihr 90 Jahre auf dem Buckel habt, und ich hoffe, dass wir alle auch das 100. Bestehen feiern werden.“ Bei einem kurzen Abriss der SV-Historie unterlief Bals allerdings ein freudscher Versprecher, als er von „Step-Erotik“ statt „Step-Aerobic“ sprach. Bals nahm es jedoch – wie die Zuhörer im Zelt – mit Humor.

Viele Höhen und Tiefen seien in den vergangenen 90 Jahren gemeistert worden, sagte der Hildburg-Vorsitzende Lothar Mockenhaupt. Zu den Höhepunkten zählen sicherlich die im vergangenen Jahr gegründete Mädchenspielgemeinschaft und die in diesem Jahr ins Leben gerufene Frauenspielgemeinschaft. „Wer hätte das gedacht, dass Gebhardshain und Elkenroth so freundschaftlich und erfolgreich zusammenarbeiten können? Der Fußball hat es möglich gemacht“, sagte Mockenhaupt.

ed12314fdf1485a67261c22e508d636e_fotoAuch Willi Simon, Vorstandsmitglied des Fußballkreises Westerwald/Sieg, zeigte sich von der Arbeit beim SV Hildburg begeistert. „Es ist aller Ehren wert, was in Elkenroth für Alt und Jung getan wird.“ Besonders angetan zeigte sich Simon von den Aktionen auf dem DFB-Minispielfeld. In keinem der Orte mit Minispielfeld im hiesigen Fußballkreis werde das so toll gemacht wie in Elkenroth. „Ich sage das ganz bewusst: Davon sollten sich andere eine Scheibe abschneiden.“ Simon überreichte anschließend Bronzene Ehrennadeln des Fußballverbands Rheinland für mehr als 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit an Friedhelm Wisser, Gerhard Schmittner, Albert Mockenhaupt, Dieter Pfau, Martin Mockenhaupt und Stefan Hüsch.

Die Kirmesjugend hatte vor dem Kommers den Kirmesbaum aufgestellt. Als Kirmesmänsch wurde in diesem Jahr die Justitia samt Schwert und Waage sowie dem Spruch „Steh uns bei“ am Baum befestigt. Die Dekoration im Festzelt wartete mit einem besonderen Gimmick anlässlich des Hildburg-Jubiläums auf: Anstatt Vasen für die Blümchen wurden ausgediente Fußballschuhe benutzt.

d77f7baa8cce33248adb4eab0a1d368b_fotoFür den musikalischen Rahmen des Kommers und beim Tanz danach sorgte der Musikverein Harmonie Elkenroth unter der Leitung von Marian Zygmunt und mit Sänger Benno Mockenhaupt. Gemeinsam mit dem Spielmannszug Steinebach und der Freiwilligen Feuerwehr gab der Musikverein Harmonie zum Abschluss der Feierstunde den Großen Zapfenstreich. Bereits am Freitagabend fiel der Startschuss zur Elkenrother Kirmes. Dabei heizte vor allem Schlagersänger Jürgen Milski, bekannt aus dem TV-Container „Big Brother“, dem Publikum ein.

Quelle: www.rhein-zeitung.de

 

Ball rollt seit 90 Jahren


SV Hildburg Elkenroth feiert runden Geburtstag mit Festkommers

Auch 90 Jahre nach der Gründung ist der Fußball das Aushängeschild des SV Hildburg Elkenroth. Die erfolgreichste Zeit erlebte der Verein Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre, als der SV in der damals höchsten Amateurliga spielte, die später die Rheinlandliga wurde. Die Geschichte des Vereins skizzierte am Samstagabend Pfarrer Ulrich Bals als Moderator auf einem Kommers im Festzelt auf der Kirmes. Im Laufe der Jahre kamen mit Turnen, Gymnastik für Rücken und Wirbelsäule und Step-Aerobic weitere Sportarten dazu – aber der Fußball blieb der Kernsport. Anlässlich des 90-jährigen Bestehens hatte der SV Hildburg eine Sportwoche ausgerichtet.

Im vollbesetzten Zelt begrüßte der Vorsitzende Lothar Mockenhaupt die Besucher, darunter Ehrengäste wie Willi Simon. Er hatte die schöne Aufgabe verdiente Funktionäre zu ehren. Als Auszeichnung überreichte Simon als Vertreter des Fußballkreises Westerwald/Sieg die bronzene Ehrennadel des Fußballverbands Rheinland an die Jubilare. ehrennadelAlbert Mockenhaupt ist seit 15 Jahren 3. Kassierer. Dieter Pfau führt seit 23 Jahren die Geschäfte. Friedhelm Wisser leitet seit 17 Jahren die Fußballabteilung. Martin Mockenhaupt verwaltet seit 23 Jahren als Kassierer die Bilanzen. Als Beisitzer gehört Stefan Hüsch bereits seit 19 Jahren dem Vorstand an. Ebenfalls mit der bronzenen Ehrennadel geehrt wurde Gerhard Schmittner, der seit 35 Jahren als Neutraler die Spiele pfeift.

Lange Jahre spielt der SV Hildburg Elkenroth in der Bezirksliga. Heute kickt die 1. Mannschaft in der B-Kreisliga. „Bezahl-Fußball“ wird in Elkenroth nicht praktiziert. „Jeder spielt, weil er spielen möchte“, berichtete der Vorsitzende Mockenhaupt.

Stolz ist der Verein auf sein Sportlerheim. Das war nach jeder Menge Eigenleistung der Mitglieder 1999 eingeweiht worden. Nur einen Steinwurf entfernt liegt das DFB-Mini-Spielfeld, das gut genutzt wird. Momentan gehören dem SV Hildburg 350 Mitglieder an. An dem deutlichen Plus bei den Mitgliedern hat der große Zulauf beim Mädchenfußball einen erheblichen Anteil, ebenso die Bereiche Bambini und Jugend. „Der Mädchen- und der Frauenfußball sind sehr erfolgreich“, erkannte der Vorsitzende an. In einer Spielgemeinschaft mit der DJK Gebhardshain dreschen sowohl die Mädchen als auch die Frauen den Ball in den gegnerischen Kasten. Zehn Mannschaften sind im Spielbetrieb, darunter die Jugendteams in der JSG Neunkhausen/Kausen/Elkenroth/Norken/Mörlen. Einen Wunsch hat der Verein noch: einen Rasenplatz. Aber das wird wohl doch noch einige Zeit ein Wunsch bleiben…

Quelle: www.siegener-zeitung.de